60 jahre israel

The catastrophe which recently befell the Jewish people – the massacre of millions of Jews in Europe – was another clear demonstration of the urgency of solving the problem of its homelessness by re-establishing in Eretz-Israel the Jewish State, which would open the gates of the homeland wide to every Jew and confer upon the Jewish people the status of a fully privileged member of the comity of nations. Survivors of the Nazi holocaust in Europe, as well as Jews from other parts of the world, continued to migrate to Eretz-Israel, undaunted by difficulties, restrictions and dangers, and never ceased to assert their right to a life of dignity, freedom and honest toil in their national homeland.

In the Second World War, the Jewish community of this country contributed its full share to the struggle of the freedom- and peace-loving nations against the forces of Nazi wickedness and, by the blood of its soldiers and its war effort, gained the right to be reckoned among the peoples who founded the United Nations.

auszug aus gründungsurkunde

vor genau 60 jahren wurde der staat israel von david ben gurion in jerusalem ausgerufen. freiheit für alle jüd_innen weltweit. ein ort geschaffen, frei von antisemitismus und verfolgung.

diese freiheit wehrte nicht lange, noch in der gründungsnacht wurde der neue staat angegriffen. antisemitische vernichtungsphantasien traten auf den plan und 60 jahre nach dem versuch frieden und freiheit allen jüd_innen zu geben, ist dieser traum nach wie vor bedroht. im konkreten durch jihadisten und im abstrakten durch einen weltweit krassierenden antisemitismus.

deshalb heißt es heute wie damals: kein vergeben, kein vergessen – defend israel.

veranstaltungshinweis – in der hoffnung auf einen progessiven und nicht antisemitischen abend

rosa-luxemburg-stiftung:

donnerstag, den 15. Mai 2008
greifswald, haus der volkssolidarität, kapaunenstr. 10, beginn 19:00

klaus von raussendorff (herausgeber der anti-imperialistische korrespondenz): der konflikt israel – palästina: wie lange noch?
vortrag und diskussion


3 Antworten auf „60 jahre israel“


  1. 1 w 14. Mai 2008 um 22:33 Uhr

    raussendorff ist doch einer der initiatoren der 10euro-kampa. „nicht antisemitisch“ müsste in dem falle wohl mit „nicht raussendorff“ übersetzt werden …

  2. 2 Administrator 15. Mai 2008 um 0:08 Uhr

    beides möchte ich bejahen.

    interessant finde ich gerade wie innerhalb der linkspartei (taz-artikel) über die israel-soli diskutiert wird – diese spaltet sich gerade. und durch zufall schickt die rls einen aus dem rechten lager quer durchs land auf tour. komisch oder?

  3. 3 PfeffiProll 17. Mai 2008 um 0:51 Uhr

    ich habe die gleiche veranstaltung heute in rostock miterlebt und war entsetzt von dem ausmaß antisemitischer standpunkte die dort vertreten worden. insbesondere die merkwürdige interpretation der israelischen gesetze die raussendorf an den tag legt, aber auch die die schlicht verrückte herangehensweise, hisbollah-tv als objektive informationsmöglichkeit zu bezeichnen, hat mich stark irritiert.

    die wortmeldungen einiger zuhörer setzten dem ganzen noch die krone auf, als das programm der vernichtung der europäischen juden während des zweiten weltkriegs zu einer zionistischen kampagne, mit dem zweck die einwanderung im britischen mandatsgebiet zu forcieren, umgedeutet wurde. alles in allem, können zuhörer und referenten nur als durchgeknallt bezeichnet werden.

    das raussendorf, im konsens mit seinen zuhörern, das existenzrecht israels ablehnt, war da nur eines der harmloseren details am rande.

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