copy & paste

Nun aber zur Kritik an der Kundgebung in Greifswald, auf der das Flugblatt verteilt wurde, das bei der cyborgantifa dokumentiert worden ist.

Es gibt zur Unterscheidung von Israelkritik und Antisemitismus ein plausibles Instrumentarium: Delegitimierung, Dämonisierung, Doppelmoral. Wird also der israelischen Gesellschaft ihr Existenzrecht abgesprochen, wird sie als evil dargestellt und werden an sie Maßstäbe angelegt, an denen man nur sie, aber nicht andere Akteure misst, ist das eine ressentimentgeladene, antisemitische Kritik. Auf die Kundgebung in Greifswald trifft all das genau zu.

Doppelmoral: Israels gewalttätige Maßnahmen werden kritisiert, ohne ihren Grund, nämlich die palästinensischen Angriffe, zu nennen. Es soll sich also friedlich benehmen, ohne dass seine Gegner das auch sollen.

Dämonisierung: Behauptungen, Israel würde eine „Hölle auf Erden“ schaffen, es würde „gewolltes Sterben“ organisieren und seit 60 Jahren Verbrechen begehen, mögen polemisch gemeint sein. In ihrer einseitigen Ausrichtung jedoch vermitteln sie das Bild eines Unrechtsstaates, der durch seine Existenz alleine schon Leid schafft – eine böses Gebilde eben, das „Amok“ läuft.

Delegitimierung: Die Aussage, dass Israel seit 60 Jahren, also seit seiner Gründung, Verbrechen begeht, impliziert im Verbund mit der Benennung Israels als Besatzungsmacht und der Aussage, dass die/der Grenzmauer/-zaun als Ganzes (!) palästinensisches Gebiet trennt, dass Israel auf palästinensischem Boden errichtet ist, der den Arabern zurückgegeben werden müßte. Der jüdische Staat sei somit quasi illegal, sei unrechtmäßig errichtet und damit dürfe man sich nicht abfinden. Das Rückkehrrecht für alle palästinensischen „Flüchtlinge“ ist damit nur konsequent, meint es doch das demographische Ende der Existenz Israels.

(from automat aus dem links-lang-forum)





Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: